NETZGENOSSE | Endzeit, Grunge und CyberpunkCyberpunk & Postapokalyptiker

NETZGENOSSE On Januar - 18 - 2012


iBoy3000 – survive the world after 2012.
Könnte man sagen. NETZGENOSSE möchte an dieser Stelle auf ein eigenes Projekt eingehen, welches als Marketing-Gag bzw. -Kampagne für die Kooperation zweier Dienstleister gedacht war. Man wollte mit dieser Kampagne die Kreativität hinsichtlich Innovationen, Design, Programmierung, 3D-Modelling und Zukunftsorientierung hervorheben. Der iBoy3000 richtete sich zusätzlich als kleine Persiflage an die Apple-Adresse, daher der Name, der Style und das User-Interface. Die eigentliche Idee stammt aus dem Endzeit-Spiel “FALLOUT” für Console und PC. Sehr zu empfehlen übrigens. Im Spiel gibt es den s.g. PipBoy, welcher die komplette Spiel- bzw. Inventarverwaltung übernimmt.

Nach diesem genialen Konzept kreierte NETZGENOSSE den iBoy3000 mit ähnlichen, aber realistischeren und erweiterten Fähigkeiten. Das Projekt nimmt sich dabei aber selber nicht ernst, was aus den unten stehenden, geplanten Detail-Texten hervorgeht. Das Bild oben zeigt den iBoy3000 in einer für netzgenosse.de angepaßten FALLOUT-ähnlichen Inszenierung. Kommen wir nun aber zum eigentlichen Projekt, welches sich bei weitem steriler und verkaufsoptimierter präsentiert. Geplant war außer dem weisen Chassis eine vielfältige Farbgebung w.z.B. Pink für einige der imaginären weiblichen Nutzer. ;) Hier also die ursprüngliche Optik:

Solar-Plug-Wristband
Der iBoy3000 versorgt sich durch einen feinen Draht-Wireframe an der gummierten Innenseite über die Hautspannung selbst mit Energie und arbeitet dadurch völlig autonom. Zusätzlich nimmt das Display Solarenergie auf, um die permanente Versorgung zu gewährleisten. Sollte Ihr iBoy3000 jedoch in sonnenarmen Landstrichen und unter erhöhter Belastung durch z.B. Musikhören oder Filmschau zum Einsatz kommen, gibt es Extensions wie das Solar-Plug-Wristband.
Die Plugs
Solar-Plug-Wristband deshalb, weil man es einfach am schulterzugewanden Ende des iBoy3000 in die dafür vorgesehenen zwei Buchsen pluged. Ist es einmal gepluged, wird der iBoy3000 mit zusätzlicher Energie getuned. Hierbei entsteht in der Regel ein Energieüberschuß, welcher dazu führt, dass die Funktionalität der Hautstrom- oder zusätzlich der Display-Solarstrom-Absorbtion geblocked wird. Der iBoy3000 nimmt sich was er braucht on demand.
Pump it
Der iBoy3000 läßt sich über die Pump-Funktion auf der Rückseite komfortabel und individuell an jede Armstärke anpassen. Einfach das Armband umspannen und auf den “Plus”-Button drücken, man hört die Pumpe ähnlich einem Blutdruckmessgerät anspringen und spürt, wie das Armband den Arm umschließt. Diese Funktion dient nicht nur dem perfekten Sitz und dem Hautstrom-Kontakt sondern eben auch genannter Blutdruck-Puls-Messfunktion.
Main-Functions
Über den Potentiometer lassen sich, ohne Anwahl über das “Choice-Cross”, alle Hauptfunktionen wie System, Mediathek, Telefon (Headset is a must have), Kontakte, GPS-Dienste, Applikationen, Gesundheit und Umweltanalyse sofort und bequem changen und die wichtigsten Facts abfragen. Sie springen mit jedem “Klick” in den Startscreen der jeweiligen “Main-Function” und können dort anschließend durch die “Sub-Functions” navigieren. Easy to use auch mit Handschuhen!
Sub-Functions
Innerhalb der “Main-Functions” haben Sie die Möglichkeit, über das “Choice-Cross” durch die “Sub-Functions” zu surfen sowie über den “OK-Button” diverse Aktionen zu triggern bzw. Bestätigungen zu submiten. Das “Choice-Cross” besteht für eine bessere Haptik aus silikonierten Teflon-Buttons, was ein Kälteempfinden und mögliches Abgleiten reduced und die Usability des iBoy3000 vehement highended.
kCal-Culator
Eine völlig neuartige technologische Errungenschaft provided der von uns integrierte “kCal-Culator”, obschon sich die externe Integration außerhalb des Zeitfensters der Projekt-Timeline befand. Der “kCal-Culator” mißt über die veränderlichen Hautströme die differierenden aufgenommenen Kalorien und added diese zu einem momentanen täglichen Gesamtwert. Zum Tageswechsel wird dieser Fact wieder genulled und von neuem 24 Stunden lang addiert.
GPS-Track’n Swap
Über die “GPS-Track’n Swap”-Funktion werden Ihre Positions- und Vital-Facts bei Ihrem Healthcare-Provider getracked und können dort vermittels Client-User-Interface ausgewertet werden. Diverse Automationen sorgen dort zeitnah für Alarme, sollten eine Medikation anstehen oder Ihre Vitalfunktionen, hoffentlich nur vorübergehend, ausfallen. In diesem Worst-Case-Szenario werden Ihre aktuellen Positions-Facts an den, am nächsten befindlichen, mobilen Notarzt transferiert. Sie sind ergo permanent safe.
Mini-USB-Plug
Kommt der Notarzt unverhofft doch einmal zum Einsatz, kann er vorort sämtliche Vital-Facts und Doc-Docs über den “Mini-USB-Plug” auf sein Notebook downloaden. So ist vor anstehender Reanimation eine korrekte Diagnose gewährleistet. Ferner bietet Ihnen der “Mini-USB-Plug” durch heimisches Downloaden und Analyse in Ihrem Client-User-Interface die Möglichkeit der Selbstdiagnose.
Wir verweisen auf mögliche Gefahren und bitten, trotz Mehrkosten, um das Aufsuchen eines Arztes.

Der iBoy3000 verfügt über die bewährte Technologie des osmotischen Retina-Displays, welches Solar-Strahlung absorbiert, aber keinerlei Energie abgibt. Das Retina-Display zeichnet sich durch eine highend Auflösung weit jenseits der üblichen 72 dpi und einem somit gestochen scharfen Bild aus. Das User-Interface des iBoy3000 ist einfach und klar strukturiert und läßt sich nach Belieben vom 2D- in den 3D-Modus switchen:


Zu einer gelungenen Produktpräsentation gehört natürlich eine Website, hier das passende Screendesign:

Innerhalb des Kopfbereiches der Website sollten die Hauptverkaufsargumente (POS) durchsliden (sorry für den mangels Wortfindung verwendeten Ausdruck) ähnlich der Startseite von NETZGENOSSE, nur eben per Klick und automatisch:

Der nächste Slide u.s.w.:

Feedback zum Projekt ist natürlich wie immer willkommen. Habt Ihr ähnliche Projekte, bei denen Euch das Herz blutet falls diese in der Versenkung oder auf der Festplatte verschwinden würden, dann schickt NETZGENOSSE eine E-Mail mit der Beschreibung. Ihr erhaltet nach Prüfung Eurer Angaben eine alternative Mailadresse zugesendet, über welche Ihr dann Eure Anhänge senden könnt.

Categories: ArtWorks

6 Kommentare

  1. Thompsen sagt:

    Man, so ein Teil hätte ich wirklich verdammt gerne. Würde jemand so etwas zu einem bezahlbaren Preis anbieten können, wäre er in kürzester Zeit steinreich!
    Sowas in der Art wird ja auch schon gesucht: http://www.fr-online.de/wissenschaft/star-trek-als-vorbild-millionen-fuer-echten-tricorder-ausgelobt,1472788,11456540.html

    • NETZGENOSSE sagt:

      Der gute alte Trikorder, vielleicht sollte ich mir das Ding patentieren lassen. Der Plan war ja, wie im Screendesign zu lesen, alle verfügbaren Einzelgeräte wie iPhone, iPad, iPod + Healthcare-Systeme zu einem gigantischen iBoy3000 zu vereinen. Rein technisch sollte das eigentlich möglich sein…

      • Thompsen sagt:

        Sollte…, aber was das wohl kosten würde.

        • NETZGENOSSE sagt:

          Jepp, und dazu kommt noch, das Einzelgeräte oft eine höhre Marge als Kombigeräte abwerfen. :(

          • Schmauchi sagt:

            völlig irrelevant !
            alleine die technologie so ein gerät über “hautspannung”
            dürfte dafür sorgen das das patent quasi eine eierlegende
            Wollmilchsau würde
            ganz abgesehen von dem interesse das die militärs an einer
            ” iBoy ” hätten
            also fleißig werterforschen ;)

  1. [...] Für viele von uns ist es ein Traum, irgendwann einmal einen eigenen Pip-Boy wie aus der Spielereihe Fallout zu besitzen. Das Gerät ist ein Allround-Comupter, ein Navi, eine medizinische Info-Quelle, ein Kommunikator und kann alles mögliche, was man unterwegs so brauchen könnte. Es gibt sogar schon ein paar Nachbauten.  Von Netzgenosse gibt es jetzt das oben gezeigte Konzept, dass er in liebevoller Kleinarbeit bis ins Detail ausgearbeitet hat: Der iBoy3000! [...]

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